Chronik

 

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Vorgeschichte, genauere Umstände und aktueller Anlass, die zur Gründung des Vereins führten, liegen weitgehend im Dunkeln. Die ältesten schriftlichen Unterlagen datieren auf das Jahr 1847.

Großen Aufschluss über die Geschichte des Vereins geben die vorhandenen Traditionsfahnen. Die erste Fahne trägt die Jahreszahl 1842. Die Vorderseite zeigt das weiß/rote Ortenburger Zinnenwappen sowie den Schriftzug „Pflicht“ sowie „Treue“. Die Rückseite ziert die Aufschrift „Veteranen u. Kriegerverein“.

Offenbar nahm der Verein infolge des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 einen erheblichen Aufschwung. Im Jahre 1874 wurde eine zweite Fahne beschafft. Diese war bereits wesentlich aufwendiger gestaltet. Erwähnenswert scheint, dass der Schriftzug  in „Kriegerverein Ortenburg“ abgewandelt wurde.

Eine dritte Vereinsfahne wurde anlässlich des 65-jährigen Jubiläums im Jahre 1907 angeschafft. Hier erscheint wieder die ursprüngliche Bezeichnung „Veteranen u. Kriegerverein“.

Das mit gewissen Lücken seit dem Jahre 1924 geführte Protokollbuch weist ein reges Vereinsleben mit einer Vielzahl von Aktivitäten nach.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges mussten alle Veteranen- und Kriegervereine durch das allgemeine Vereinsverbot der Siegermächte eine Zwangspause in ihrer Arbeit einlegen. Im Jahre 1957 wurde der Verein wiederbelebt. Hierzu wurde ein vorbereitender Ausschuss berufen, dem Willi Lößl, Eduard Veit sen., Karl Hennhöfer sen., Karl Hennhöfer jun., Willi Barutzki, Karl Baumgartner und Josef Schipp angehörten.

Durch die erste ordentliche Mitgliederversammlung wurde folgende Vorstandschaft gewählt:

1. Vorstand: Eduard Veit sen.
2. Vorstand: Karl Hennhöfer sen.
Kassier: Willi Barutzki
Schriftführer: Willi Braun

 Vervollständigt wurde die Vorstandschaft durch:

Fahnenjunker: Josef Ulrich
Schießmeister: Josef Koller
Vereinsdiener: Ernst Feuchtmeyer
Beisitzer: Josef Schipp, Karl Hennhöfer jun., August Obermeyer und Willi Lößl

Da die weitere Entwicklung des Vereins abgewartet werden sollte, wurde vorerst auf eine Satzung verzichtet. Die Vorstandschaft wurde beauftragt: „…. den Verein weiter auszubauen und seinen unpolitischen und konfessionell neutralen Charakter nach demokratischen Grundsätzen zu wahren“.
Als Jahresbeitrag wurden 2,00 DM festgesetzt. Ferner wurde eine Beitrittsgebühr von 1,00 DM sowie eine Musikumlage von 0,50 DM erhoben.

Die Entwicklung des Vereins verlief stetig positiv. In der Folgezeit entwickelte sich ein reges Vereinsleben.  

Am 24./25 Juni 1961 wurde mit 25 Vereinen das 120-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe abgehalten. Eingeweiht wurde die neu angeschaffte vierte Vereinsfahne. Das Ehrenamt der Fahnenmutter übernahm Therese Wimber aus Würding. 

In der Generalversammlung am 21.02.1968 beschloss man die Umbenennung in „Krieger- und Soldatenverein Ortenburg“. 

Bei herrlichem Sommerwetter feierte man mit 68 angemeldeten Gastvereinen am 20./21.Juli.1991 sein 150jähriges Bestehen. Das Ehrenamt der Festmutter übernahm Gerti Müller. 

In schlechten Zustand befand sich die erste Vereinsfahne von 1842. Sie wurde 1994 aufwendig instandgesetzt. 

In zahlreichen Arbeitsstunden wurde 1996 das Kriegerdenkmal renoviert und neugestaltet. Dabei gab es bei einem Ortstermin vom Grundstücks- und Bauausschuss sowie von Bürgermeister Reinhold Hoenicka Lob und Anerkennung. 

Auf Einladung des damaligen 1. Vorsitzenden Franz Eggelsberger wurde für die ausgeschiedenen Bundeswehrsoldaten im Jahre 1976 eine Reservistenkameradschaft innerhalb des Vereins gegründet. Leider verselbständigte sich die Untergruppierung im Laufe der Jahre, da viele auswärtige Neumitglieder keinen Bezug und kein Interesse am Vereinsleben des Krieger- und Soldatenvereins zeigten. An repräsentativen Anlässen wie Beerdigungen oder dem Gedenken an die Gefallenen beteiligte man sich nicht. Mehrere Versuche einer konstruktiven Zusammenarbeit blieben erfolglos.
In der Generalversammlung am 09.03.1997 votierten deshalb die anwesenden Mitglieder einstimmig über die Neugliederung und Umbenennung des Vereins. Die Reservistenarbeit wurde wieder in die eigene Hand genommen. Der Verein in „Krieger- und Reservistenkameradschaft Ortenburg“ umbenannt.

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